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Das perfekte Video

Technische Hilfsmittel

Action Cams sind dafür bekannt unter harten Bedingungen Leistung zu zeigen. Dazu haben die neuen Action Cams Funktionen wie optische Bildstabilisatoren, um das eingefangene Bild wackelfrei aufzunehmen.

Gute Modelle können eine G-Matrix abbilden. Einfach gesagt bedeutet es, dass die Kamera zusätzliche Informationen zum Video liefert, wie beispielsweise die Position, die Geschwindigkeit und die zurückgelegte Strecke. Diese Informationen können dann ins Video eingebunden werden. Desweiteren bieten die meisten Kameras die Möglichkeit eine Zeitrafferaufnahme zu machen, bei der über einen langen Zeitraum automatisch viele einzelne Bilder aufgenommen werden, welche nachher ein Video bilden. Diese Funktion kann eine langsame Autofahrt zu einem Intro in einem actionreichen Video werden lassen. Ein weiteres Verfahren, um Spannung in eine lange Aufnahme zu bringen ist eine Variation des Zeitraffers. Die Hyperlapse-Aufnahme, welche eine einfache Zeitraffer-Aufnahme ist, bei der sich zusätzlich die Kamera bewegt.

Abwechslung durch Perspektiven

Die Zeit bis ein Zuschauer das Interesse an einem visuellen Reiz verliert, beträgt durchschnittlich etwa 2 bis 3 Sekunden. Daher sind häufige Schnitte und Szenenwechsel eine gute Möglichkeit das Interesse des Zuschauers aufrecht zu erhalten. Man kann die Kamera mit Hilfe von passendem Zubehör an fast allem anbringen. Eine einfache Alternative beim Mountainbike fahren, wäre statt der Anbringung am Helm das Anbringen am Rahmen des Fahrrads. Drohnen sorgen für ordentlich Abwechslung und bereichern so gut wie jedes Video. Eine billigere alternative zur Drohne ist der Selfie-Stick (im Volksmund auch Deppen-Zepter). Sieht von außen merkwürdig aus, sorgt aber für eine coole Perspektive im Video.

Der richtige Übergang

Bei so vielen verschiedenen Perspektiven darf der passende Übergang nicht fehlen. Ist das Video in einer schnellen Phase, empfiehlt es sich hart geschnittene Übergänge zu wählen, um das Tempo zu unterstreichen. Bei Aufnahmen die eher ein langsames Tempo haben und die „Ruhe vor dem Sturm“ abbilden, sind unsichtbare Schnitte zu verwenden. Ein unsichtbarer Schnitt ist beispielsweise eine Kamerafahrt bis direkt in die eigene oder fremde Hand, um dann an anderer Stelle wieder aus eben dieser Hand heraus zu filmen. So werden Ortswechsel sauber und angenehm zu betrachten.

Vorsicht bei Weitwinkelaufnahmen

Weitwinkelaufnahmen sind perfekt, um Stunts komplett im Bild zu haben, oder mehrere Objekte gleichzeitig einzufangen. Aber Vorsicht: Nahaufnahmen im Weitwinkelmodus verzerren den Horizont und machen das Bild unnatürlich. Gerade Nahaufnahmen von Gesichtern, lassen Nasen, Augen und Ohren abnormal aussehen.

 


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